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| St. Canisius - Berlin | |
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GesamtgebäudeDie Außenansicht von St. Canisius ist sehr heller Sichtbeton, scharfkantig und sehr glatt, unterbrochen durch einige wenige große Glasfassaden, schmale längliche Fenster, die mittige hölzerne Pforte und die in die Außenkirche hineinragende, ebenfalls hölzerne Marienkapelle. Doch die Außenwände sind nicht nur hell, glatt und gleichmäßig in der Farbe, sondern sie haben eine Struktur optischer Rhythmisierung. Zum einen gliedern waagerechte Arbeitsfugen den Bau, zum anderen wurden längliche Vertiefungen um die regelmäßig angeordneten Ankerkonen der Schalung eingelassen. Sie bilden kleine Kreuze, die teilweise mit Metallplättchen überdeckt wurden, genau so wie die runden Konenlöcher. Das war eine Idee der New Yorker Künstlerin Joan Waltemath, die dadurch der Betonfassade je nach den Lichtverhältnissen eine schöne Lebendigkeit verlieh. Dieses künstlerische Konzept der Außengestaltung der Sichtbetonwände entspricht dem immer wieder in den Gremien der Kirchengemeinde geäußerten Wunsch, die Betonfassade Kirche anziehend, ansehnlich zu gestalten. |
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