Logo St.Canisius Berlin
WillkommenGemeindeGottesdiensteKirchbauKitaKontakt

Diakonweihe und Currywurst  

Diakonweihe in Rom - Foto: Jesuiten.org

Wissenswertes rund um ein wichtiges Ereignis für drei Jesuiten

8. Februar 2018

Drei junge Jesuiten gehen einem wichtigen Tag entgegen: Erzbischof Dr. Heiner Koch wird sie am Samstag, 17. Februar, zum Diakon weihen. Was ist eine Diakonweihe? Wer sind die Kandidaten? Wie steht?s mit den Vorbereitungen? Ein kleines Update zu einem großen Ereignis!

Was bedeutet die Diakonweihe?
Die Diakonweihe ist formal der Zugang zum Klerikerstand. Es gibt verheiratete und zölibatäre Diakone. Die Regel lautet: Man darf den Zustand vor der Weihe danach nicht mehr ändern. Das heißt ein unverheirateter Diakon darf nach seiner Weihe nicht mehr heiraten. Und auch wenn einem Diakon die Frau stirbt, kann er nicht noch einmal eine andere Frau ehelichen.

Für zukünftige Priester ist die Diakonweihe allerdings nur eine Durchgangsstation. Auch unsere zukünftigen Diakone werden nur kurz - etwa ein halbes Jahr - als Diakone fungieren, weil sie dann schon zum Priester geweiht werden. Übrigens: Für die normalen zukünftigen Priester ist die Diakonweihe auch der Einstieg in den Zölibat. Bei den Ordenspriestern ist dieser freilich schon vorher - mit dem Ablegen der Gelübde von Armut, Keuschheit und Gehorsam - abgedeckt.

Wer sind die Kandidaten?

Frater Joerg Nies SJ studiert derzeit in Rom an der von Jesuiten geleiteten Gregoriana-Universität. Vor seinem Theologiestudium hat er bei der Katholischen Studierenden Jugend Gemeinde (KSG) in Leipzig mitgearbeitet.

FraterClemens Kascholke SJ studiert derzeit in München Germanistik und Pädagogik - er könnte bald in einer der drei Jesuitenschulen (St. Blasien, Aloisius- und Canisius Kolleg in Bonn bzw. Berlin) unterrichten.

Im Canisius Kolleg ist derzeit der Dritte im Bunde, Frater Sebastian Maly SJ, als Schulseelsorger tätig.

Was passiert am Samstag, 17. Februar, in St. Canisius?
Der Weihegottesdienst findet zur Zeit der üblichen Abendmesse um 18.00 Uhr statt. Unser Erzbischof Dr. Heiner Koch wird die Weihehandlung vornehmen. Ihm stehen eine Handvoll Konzelebranten aus dem Jesuitenorden zur Seite, u.a. der hier nicht unbekannte Ausbildungspräfekt des Ordens, P. Christoph Soyer SJ, der den Provinzial P. Johannes Siebner SJ vertritt. P. Hans-Martin Rieder SJ aus Göttingen leitet zusammen mit dem Bischofssekretär Alfons Schoeps die Zeremonie. Leonie Apitz und Lukas Weißenburger werden als Oberministranten für einen gebührenden Auftritt unserer Messdiener sorgen.

Nach der circa zweistündigen Liturgie laden dann die frisch geweihten Diakone, die örtliche Jesuitenkommunität sowie die Gemeinde St. Canisius alle Gottesdienstbesucher und Gäste zu einem Empfang im Gemeindesaal ein. Als Imbiss wünschten sich die Diakone ein typisch Berliner Gericht und entschieden sich für - Currywurst! Aber auch für Vegetarier und Veganer dürfte etwas dabei sein. Selbstverständlich wird auch für Getränke gesorgt sein.

Wir wünschen den Weihekandidaten eine gute letzte Vorbereitung und freuen uns auf sie und ihre Gäste!