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Musikalisch die Herzen geöffnet 

Fotos: St. Canisius

Künftiger Pastoraler Raum: Die Chöre aus St. Karl Borromäus, Heilig Geist und das Charlottenburger Vokalensemble für St. Canisius sangen erstmals gemeinsam.

17. April 2018

Es heißt, der englische König Georg II. sei, als er das erste Mal das "Halleluja" von Georg Friedrich Händel hörte, vor Begeisterung von seinem Sessel aufgesprungen.  So eine außergewöhnliche Reaktion erlebten die drei Chöre  aus St. Karl Borromäus, Heilig Geist und für St.Canisius das Charlottenburger Vokalensemble am Sonntag nach diesem fulminanten Schlusslied zwar nicht, aber der fast ovationsmäßige Applaus der Gemeinde und die vielen Bitten und Nachfragen, Gottesdienste in den beiden anderen Gemeinden ebenso zu gestalten, kamen der damaligen Begeisterung von König Georg II. doch sehr nahe.


Zum ersten Mal gestalteten die drei Chöre des zukünftigen Pastoralen Raumes Charlottenburg-Wilmersdorf - aus St. Karl Borromäus, Heilig Geist und für St.Canisius das Charlottenburger Vokalensemble - den Sonntagsgottesdienst, am 15. April in St. Karl Borromäus (Dellbrückstr. 33) mit.

Unter der Leitung von Christoph Möller (Heilig Geist),  Patrick Orlich (St. Karl Borromäus) und der Orgelbegleitung von Andreas Winkler (St. Canisius) sangen rund  80 Sänger und Sängerinnen neben dem "Halleluja" auch andere begeisternde Kirchenlieder, zum Beispiel das vierstimmige "Großer Gott, wir loben dich" von Karl Norbert Schmid, "Gelobt sei Gott im höchsten Thron" sowie von Camillle Saint-Saëns  den Schlusschor aus dem Oratorio de Noël "Lobsinget Gott, dem Herrn". Aber auch weniger bekannte Lieder, wie "Alta Trinità beata" - ein Lied aus dem Italien des 15. Jahrhunderts und als Fürbittruf "Look at the world" wurden vorgetragen.

Der Chorgesang bildete einen würdigen Rahmen für den Gottesdienst am zweiten Sonntag nach Ostern. Die Freude und Begeisterung aller Mitwirkenden übertrug sich auf die Gottesdienstbesucher und öffnete viele Herzen.

Die Kirchenmusiker und Chöre sind den ersten Schritt in den neuen Pastoralen Raum gegangen. Andere müssen nun folgen.