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Nachlese EKO 2019 

Foto: cka

Fest der ersten Hl. Kommunion in St. Canisius

27. Mai 2019

Vor einer Woche feierten 23 Kinder in St. Canisius ihre Erstkommunion. Ein langer Weg für Kinder und ihre Katecheten erreichte mit einem feierlichen Gottesdienst sein Ziel. Claudia Guillemin vom EKO-Team blickt noch einmal auf den Kurs zurück.

Am Sonntag, 19. Mai, einem strahlend schönen Frühlingstag, war es endlich so weit: Für 23 Kinder unserer Gemeinde war der Tag der Heiligen Erstkommunion gekommen. Die Kinder waren miteinander seit dem letzten Herbst einen langen Weg gegangen: Sie waren jeden Donnerstag nach der Schule zum Kommunionunterricht im Pfarrsaal und in der Kirche gekommen, sie hatten im Pfarrsaal übernachtet und ein gemeinsames Wochenende im Haus Kreisau am Wannsee verbracht. Was anfangs eine lose zusammengewürfelte Gruppe ganz unterschiedlicher Kinder war, wuchs über die Zeit zu einer Gemeinschaft zusammen, neue Freundschaften wurden geschlossen, alle Kinder mit ihren ganz unterschiedlichen Temperamenten fühlten sich angenommen und aufgehoben. Behutsam und Schritt für Schritt machten sich die Kinder auf den Weg, Jesus kennenzulernen und zu folgen. Besonders einprägsam waren dabei für alle - Kinder und BegleiterInnen ? ganz praktische Dinge wie zusammen Brot backen, darüber nachzudenken, worauf das gemeinsam in einer feierlichen kleinen Andacht gegessene Brot und der dazu gereichte Traubensaft verweisen könnten. Mehr als jedes Arbeitsblatt haben sich wahrscheinlich diese in der Gemeinschaft erlebten Dinge eingeprägt.

Nach 2 Generalproben fanden sich alle Kinder am Morgen des Festes zusammen mit ihren Paten im Gemeindesaal ein. Jedes hatte sich auf seine Weise schön gemacht für den großen Tag. Zu Beginn der Messe zogen die EKO-Kinder mit ihren Paten in die Kirche ein, begrüßten die versammelte Gemeinde in verschiedenen Sprachen und stellten sich vor. Hinter dem Altarraum hing ein großes, von fleißigen und begabten Müttern gestaltetes Tuch mit den Porträts aller Kinder und einem Bild, das an das Motto des EKO-Kurses erinnerte, ein Haus, das auf Stein, ein festes Fundament, gebaut wird und anders als das auf Sand gebaute Haus unverwüstlich ist. Die Kinder waren auf dem Tuch als das Fundament des Hauses, der Kirche Jesu Christi, zu erkennen.

Die Messe zelebrierte unser Gemeindepfarrer P. Hoesl SJ zusammen mit seinem Mitbruder und Kommunion-Begleiter P. Kraemer SJ sehr einfühlsam, so dass sich sowohl regelmäßige Kirchgänger als auch seltene Gäste eingeladen und begleitet fühlten. Die EKO-Kinder gestalteten gemeinsam mit ihren Eltern die Fürbitten und halfen bei der Gabenbereitung. Zum Vaterunser wurden sie nach vorn in den Altarraum gebeten und stellten sich dort in einem Kreis auf, um gemeinsam zu beten. Zur Kommunionausteilung wurde der Kreis beibehalten und die Kinder beteten ein zuvor gelerntes Gebet zur Erstkommunion. Als dann P. Hoesl SJ und P. Kraemer SJ den Kindern die Kommunion austeilten, konnte man im gesamten Kreis glückliche Gesichter sehen, glücklich über dieses große Geschenk, das von einer ganz anderen Art ist, als die später zu erwartenden materiellen Geschenke von Eltern und Verwandten.

Am Ende sangen die EKO-Kinder das Lied "Ich bin da, wo Du bist", das sie während der Vorbereitungszeit begleitet hatte. Nach dem abschließenden Segen zogen die Kinder mit ihren Kerzen aus der Kirche aus. Nach einem Gruppenfoto kamen alle EKO-Kinder und BegleiterInnen noch im Gemeindesaal zusammen, die Kinder sagten kurz, wie sie die Feier empfunden hatten und bekamen ein von P. Kraemer SJ geweihtes Kreuz geschenkt. Frau Esteban verabschiedete die Kinder im Namen aller BegleiterInnen in den Kreis ihrer Familien mit dem Wunsch und der Hoffnung, sie nach der Erst-Kommunion oft zur Messe und Kommunion in unserer Kirche wiederzusehen, da "die Seele Futter und Training braucht".

Am Montagmorgen kamen Kinder, Eltern und Verwandte noch einmal zu einer besinnlichen Dankes-Messe zusammen, bei der mitgebrachte Geschenke gesegnet wurden. Danach gab es ein Beisammensein mit kleinem Imbiss im Gemeindesaal, so fand das Fest einen friedlichen Ausklang.

Claudia Guillemin