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Was tut mir leid - was tut mir weh? 

Foto: St. Canisius

Erstkommunionkinder feierten Fest der Versöhnung

12. April 2019

Die Fastenzeit ist eine Zeit, in der man gerne und gut ernste Themen angehen kann. Das ist auch bei den Erstkommunionkindern so. Am Donnerstag wurde nachmittags das Fest der Versöhnung gefeiert. Dabei wurde die bei den Kindern bereits bekannte Geschichte vom verlorenen Sohn und barmherzigen Vater aufgegriffen. Nach einem kleinen Gottesdienst gab es die Möglichkeit zur Beichte für Kinder und Erwachsene.

Die EKOs und einige Eltern trafen sich am Donnerstag zunächst in der Kirche und dann im Gemeindesaal, um gemeinsam über sich nachzudenken. Leitfragen waren: Was tut mir leid? Was tut mir weh?

Ein Vater frischte das Gleichnis vom verlorenen Sohn auf, das die Kinder bereits im letzten EKO-Gottesdienst behandelt hatten. Dann richtete sich die Aufmerksamkeit freilich auf jeden selbst - und zwar in viererlei Hinsicht:

Was tut mir leid? Was tut mir weh? ...

... in Bezug auf mein Verhältnis zu Gott?

... in Bezug auf mein Verhältnis zu den Mitmenschen?

... in Bezug auf die Natur und Schöpfung?

... in Bezug auf mich selber?

Die Kinder hatten Zettel mit Antworten auf diese Fragen vorbereitet. Diese wurden jetzt in einen großen Blumentopf gesteckt. Zugleich legten Kinder und Erwachsene einen Stein auf ein großes Holzkreuz. Auch viele Erwachsene machten mit. Dann trug P. Hösl SJ flankiert von zwei Leuchterträger den Blumentopf mit den Zetteln feierlich in den Außenraum, wo die Zettel feierlich verbrannt wurden.

Was hier im Ritual dargestellt wurde, das konnten Kinder und Erwachsene dann im Sakrament noch begehen - in der heiligen Beichte.

Wer fertig war, der war - wie der verlorene Sohn - zum Fest der Versöhnung eingeladen, das im Gemeindesaal stattfand.

Herzlichen Dank unseren EKO-Katechetinnen, die die Kinder auf diesen Tag vorbereitet haben, und allen Eltern, die beim Fest der Versöhnung einen kulinarischen Beitrag ablieferten.