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Fest der Versöhnung 

Fotos: St. Canisius

Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Erstkommunion

22. März 2018

Was tut mir leid? Was tut mir weh? - Diese Fragen zogen sich wie ein Refrain durch die Feier der Versöhnung, einem weiteren Meilenstein auf dem Weg zur Erstkommunion. P. Kraemer hatte in der Kirche umfangreiche Vorbereitungen getroffen: Auf dem Altar gab es Steine und große Kleeblätter aus Karton, vorne lag ein großes Holzkreuz und dahinter ein Feuertopf bereit für seinen Einsatz.

P. Kraemer trug in freier Weise die ergreifende Geschichte vom verlorenen Sohn und barmherzigen Vater vor. In der Kirche war es mucksmäuschen still. Vier Katechetinnen brachten die aufgeworfenen Gedanken ins Wort:

  • Schauen wir auf Gott - freue ich mich an meinem Schöpfer? Danke ich ihm?
  • Schauen wir auf die Mitmenschen - bin ich meinen Eltern, Geschwistern oder Freunden gerecht geworden?
  • Schauen wir auf diese Welt - wie bin ich mit den Pflanzen und Tieren umgegangen? Habe ich Essen weggeworfen?
  • Schauen wir auf uns selbst - habe ich gut und böse auseinandergehalten? Habe ich auf meine Gesundheit geachtet?

Jeder Blick endete mit der Doppelfrage: Was tut mir leid? Was tut wir weh? Alle vier Aspekte waren auch auf ein grünes Kartonblatt geschrieben, die zusammen ein vierblättriges Kleeblatt ergaben.

Dann lud P. Kraemer die Kinder und Erwachsenen ein, einen bereits vorher erhaltenen Stein auf dem Kreuz abzulegen und einen ebenfalls vorbereiteten Zettel mit den eigenen Fehlern in den noch unangezündeten Feuertopf zu werfen. Als P. Kraemer ihn schließlich feierlich anzündete, schauten alle in die Flammen. So wie das Feuer die Zettel verbrennt, so kann Gott Sünden vergeben und wegnehmen.

Mit dem Klassiker "Er hält die ganze Welt in seiner Hand" endete die Feier in der Kirche. Frau Esteban begleitete die Lieder auf ihrer Gitarre. Jetzt waren die Erstkommunionkinder eingeladen, entweder zu P. Kraemer in die Sakristei oder zu P. Hösl in den Beichtraum zu kommen. Dort war Gelegenheit zu einer Beichte oder um sich einen Segen zusprechen zu lassen. Darüber hinaus bekam jedes Kind ein Teelicht, um es neben seinen Stein auf das Kreuz zu stellen.

Inzwischen hatte im Gemeindesaal bereits die kulinarische Feier der Versöhnung begonnen. Es gab frische kleine Brötchen und Brezen und so manch anderes Leckeres.

Wir wünschen unseren EKOs und ihren Eltern eine gehaltvolle Karwoche und eine frohes Osterfest.