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Friedenskörner 

©www.zilch-doepke.de

Ilse Zilch-Doepke bereitet eine Ausstellung mit Bildern zu ihrem Buch FRIEDENSKÖRNER vor

16. November 2019

Ich, Ilse Zilch-Doepke freue mich sehr, in der Kirche St. Canisius im Januar 2020 eine Ausstellung zeigen zu dürfen. Im März dieses Jahres brachte der Radiusverlag Stuttgart zu meiner großen Freude das Buch FRIEDENSKÖRNER aus meiner Feder heraus. Auf die Idee, einige Künstler zu bitten, sich mit einer bildnerischen Arbeit oder einem Kommentar auf das Friedensthema des Buches zu beziehen, gab es ein vielfältiges Echo, das in einem Katalog zusammengefasst ist und das Sie nun bald in Ihrer Kirche ansehen können.

Mit dem Buch versandte ich diesen Brief:

Alle wichtigen Dinge in dieser Welt sind miteinander und mit der Kunst verbunden. Dazu gehört neben vielem anderen, das wir uns für unser Leben wünschen, das friedliche Miteinander!

Wir alle wissen, dass dem im Alltag viel entgegensteht - aber es gibt immer wieder Versuche, zur Verbreitung des friedlichen Zusammenlebens beizutragen ? mit mehr oder weniger großem Erfolg. Immerhin hat es in Europa seit 70 Jahren keinen großen Krieg mehr gegeben, und die Fähigkeiten, Konflikte friedlich beizulegen, wachsen sichtbar.

Ein Beispiel, das zeigt, wie jemand unaufhörlich und mit sehr direkten aber bescheidenen Mitteln versucht hat, unter den Menschen Frieden zu stiften, ist das Leben und Wirken des Juden Jesus von Nazareth. Sehr schlicht hat er jeden Menschen, der ihm begegnete, vorurteilslos angenommen und ihm mit seinem persönlichen Problem geholfen. Damit störte er die Machtverhältnisse, die es in seinem Heimatland auf verschiedenen Ebenen gab, so erheblich, dass es ihn das Leben kostete.

Er selbst war ein zutiefst friedlicher Mensch und glaubte daran, dass Frieden sich in unserer Welt durch die Bemühung jedes einzelnen ausbreiten könnte. Dazu streute er ? wie ich es empfinde - FRIEDENSKÖRNER aus, wo immer er Menschen traf. Es sind ganz schlichte Begegnungen, die er auf diese Weise gestaltete, und alle seine Gesprächspartner gingen bereichert - vielleicht kann man sie sogar erlöst nennen ? davon. 

Nun habe ich gedacht, diese FRIEDENSKÖRNER könnten auch einen Künstler berühren. Das Entstehen eines Kunstwerks entzieht sich unserem Verstand und ist selbst etwas zutiefst Friedliches. Könnten Sie sich vorstellen, etwas zu gestalten, in dem auf eine verborgene Weise Frieden enthalten ist? Vielleicht ist in jedem Kunstwerk eine friedliche Botschaft enthalten, und es liegt an dem Betrachter, sie zu entdecken? Wenn das so ist, zeigt sich die große Bedeutung von Kunst und künstlerischem Schaffen!

Darf ich Sie einladen, diesem Gedanken in einer Arbeit Gestalt zu geben? Ich würde mich über Ihre Teilnahme sehr freuen und ich bin gespannt auf Ihre Antwort.

Die Antwort auf diesen Brief war sehr vielfältig:

Es gab auch kritische Anfragen, und ich erhielt den Hinweis auf politische Friedenskörner, die das Thema sehr erweiterten. Das erfordert manchmal ein Umdenken, das nicht immer einfach ist. Aber "everything is growing" wie eine Künstlerin fand, und das lässt uns hoffen!

Ich habe mich über alle Beiträge sehr gefreut und bin voller Dankbarkeit für die Mühe und die Phantasie, die aufgewandt wurde um sich dem Thema zu nähern. Ich habe auch viel gelernt durch die so verschiedenen Ansichten zum Thema Frieden. Wieder hat sich mir bestätigt:

K U N S T  I S T  L E B E N - L E B E N  I S T  K U N S T