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Jesuiten besuchen das Heilige Grab in Görlitz 

Fotos: St.Canisius

Ausflug der Charlottenburger Kommunität

6. April 2018

Traditionell treffen sich die Jesuiten in der Osteroktav zum Provinzsymposion. Nicht so in diesem Jahr, da fiel es aus. Die Charlottenburger Jesuiten nutzten die gewonnenen Tage zu einem Kommunitätsausflug nach Dresden und Görlitz.

Im Alltag ist es gar nicht so leicht, alle Jesuiten einer Kommunität an einen Tisch zu bekommen. Oft sind die zeitlichen Schnittmengen der einzelnen Mitbrüder nur klein. Deshalb sind regelmäßige Treffen wichtig. Viele Kommunitäten haben einen regelmäßigen Kommunitätsabend - die Charlottenburger Jesuiten treffen sich wöchentlich am Montagabend - und fahren einmal im Jahr zusammen weg.

Am Dienstagmittag nach Ostern ging es los nach Dresden, wo die Jesuiten ein Bildungs- und Exerzitienhaus betreiben. Dort waren die Jesuiten aus Charlottenburg hervorragend untergebracht. Es gab genügend Raum und Zeit für regen Austausch und gemeinsame Absprachen.

Am Mittwochnachmittag trennten sich die Wege: Einige besuchten das einzigartige Grüne Gewölbe in Dresden - dort sind die handwerklichen Kostbarkeiten von August dem Starken und anderen ausgestellt. Andere sahen sich die Stadt an oder setzten sich mit einem Buch in die Sonne, die endlich den Frühling einläutete.

Am Donnerstag ging es dann nach Görlitz an die deutsch-polnische Grenze und ins kleinste Bistum Deutschlands. Dort erwartete ein ehemaliger Domkapitular die Gruppe. Fachmännisch gekonnt bot er eine Stadtführung an. Zu Sehen gab es den Frauenturm (siehe Foto), viele schöne restaurierte Häuserfassaden, die Michaels- und die Peterskirche, die katholische Jakobuskirche (Bischofskirche des Bistums!) und vieles mehr. Neben diesen schönen Kirchen besuchten die Jesuiten vom Lietzensee auch die Anlage des Heiligen Grabes - einem Nachbau des Grabes Jesu in Jerusalem. Von solchen sogenannten Heiligen Gräbern gibt es mehrere in Europa. Sie verdanken sich vermutlich frommen Jerusalempilgern. In Görlitz ist eines der am besten erhaltenen und ältesten zu sehen.

Nach einem Mittagessen in der polnischen Schwesterstadt Zgorzelec am anderen Ufer der Neiße ging es dann zurück nach Berlin.