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P. Pfuff folgt im Juni auf P. Pflüger 

P. Claus Pfuff SJ (oben) und P. Frido Pflüger SJ (unten) - Fotos: Christian Ender, Angelika Menders/SJ Bilder

P. Pflüger kehrt nach Uganda zurück

9. April 2018

Wechsel beim Jesuiten-Flüchtlingsdienst Deutschland: Pater Claus Pfuff SJ übernimmt im Juni die Leitung von Pater Frido Pflüger SJ. P. Claus Pfuff absolviert derzeit in Kanada und Alaska sein Tertiat, den dritten Ausbildungsabschnitt innerhalb des Jesuitenordens. P. Frido Pflüger SJ kehrt nach sechs Jahren wieder zum JRS Ostafrika nach Uganda zurück.


"Im Juni kehre ich nach Berlin zurück, um dort die Leitung des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes zu übernehmen. Es ist eine Aufgabe, auf die ich mich schon jetzt freue. Als ich Berlin vor fast einem Jahr verließ, nach sechs Jahren als Schulseelsorger am Canisius-Kolleg, war noch offen, welche neue Aufgabe mir der Orden danach zuweisen wird. Schon durch die Willkommensklassen am Kolleg mit geflüchteten Schülerinnen und Schülern und zuvor als Ge-meindepfarrer war ich mit Problemen von Flüchtlingen und Asylsuchenden in Deutschland betraut."


"Was wird die Zukunft für mich bringen, und wie kann ich sie unter diesen Umständen gestalten?", so lautete immer wieder die Frage in all der Unsicherheit. Aber nicht nur dort begegnete sie mir. Auch in meinen früheren Tätigkeiten als Seelsorger für Menschen im Umfeld von Aids, in der Arbeit mit obdachlosen Kindern in Bulgarien oder hier in Alaska, wo durch die Klimaveränderungen Menschen in ihrer Existenz bedroht sind, taucht sie immer wieder auf. Gerade dort, wo Menschen nicht gehört, wo sie an den Rand gedrängt werden und in existenzieller Unsicherheit ihre nächsten Schritte gehen müssen, ist es gut, wenn andere ihnen zuhören und dazu beitragen, dass ihre Stimme Gehör findet. Natürlich wird die kommende Zeit wieder neue Herausforderungen und Begegnungen mit sich bringen. Die Erfahrungen aus vergangenen Tätigkeiten haben mir gezeigt, dass sie mich reicher gemacht haben, und dafür bin ich dankbar."

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