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Marieniandachten - gibt es die noch? 

Foto: St. Canisius

Klar, jeden Freitag um 18.30 Uhr in St. Canisius

4. Mai 2019

Maiandachten haben in früheren Jahrzehnten viele Menschen angezogen, vor allem Frauen und Mädchen. Seit einigen Jahren ist es stiller um sie geworden und es sind nur noch wenig, die mit dieser Andachtsform etwas anfangen können. Aber ein paar mag es immer noch geben. Und vielleicht entdeckt sie der eine oder andere ja doch oder wieder? An den Freitagen ist jedenfalls vor der Abendmesse, um 18.30 Uhr Maiandacht in der Marienkapelle. Unsere dortige Madonna wird in dieser Zeit von den Blumenfrauen besonders geschmückt ...

Maiandachten sind ein besonders gutes Beispiel wie Gottesdienstformen entstehen, blühen und vergehen. Wikipedia meldet zu ihrem Entstehen:

"Die marianischen Maiandachten hatten ihren Ursprung 1784 in Ferara und gelangten über die Schweiz, Frankreich und Belgien nach Deutschland und Österreich. Sie entwickelten sich parallel zu den Marienwallfahrten."

Weiter kann man dort mit Blick auf die Verbreitung in Deutschland lesen: "Am 1. Mai 1841 feierten drei Ordensfrauen der Schwestern vom Guten Hirten im Konvent Haidhausen bei München die erste Maiandacht auf deutschem Boden, 1842 ist sie in Aachen bezeugt, und bis 1860 hatte sie sich zur bedeutendsten marianischen Andachtsform entwickelt."

Wir feiern in St. Canisius an jedem Freitag im Mai um 18.30 Uhr vor der Abendmesse schlichte Maiandachten in der Marienkapelle. Wer gerne Marienlieder singt kann gerne kommen.