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Sechs neue Minis aufgenommen 

Fotos: St. Canisius

Nach Einkleidung und Segnung waren die "Neuen" zum Start in den Advent gleich voll im Einsatz.

2. Dezember 2018

Sechs neue Ministranten wurden am ersten Adventssonntag in die Riege der Minis aufgenommen und gesegnet. In diesem Jahr sind es nur Jungs: Linus, Tim, Benedikt, Felix, Mio und Johann. Sie wurden von ihren Amtsbrüdern und -schwestern eingekleidet, von den Oberministrantin Leonie mit dem traditionellen Ministrantenkreuz behängt und vom Pfarrer mit Weihwasser gesegnet.

Nur Jungs? Wie das? Grund dürfte sein, dass im EKO-Kurs des vergangenen Jahres ein großer Jungenüberschuss war. In absoluten Zahlen ist das Geschlechterverhältnis bei unseren Altardienern jetzt aber eher ausgeglichen.

Der Start der sechs in ihren Dienst fällt zusammen mit dem Beginn des neuen Kirchenjahrs (Lesejahr C) - ab heute hört man in den katholischen Kirchen vorwiegend Evangelien nach Lukas. Aber in der Adventszeit - einer sogenannten geprägten Zeit - merkt man das nicht so. Hier hat die Kirche die passendsten Texte aus allen Evangelien ausgewählt.

Obwohl Lila die Farbe des Advents ist, zogen die Minis mit roten Gewändern ein. Der Grund ist sehr einfach: Es gibt nicht so viele violette Gewänder. Die neuen Minis freilich waren zuerst noch "unbekleidet". Für sie lagen aber vorne in der ersten Reihe (violette) Gewänder bereit.

Die Ministrantenaufnahme fand gleich nach dem Eingangslied statt. Zunächst stellten sich die neuen Minis kurz vor. Dann wurden sie von den älteren Minis eingekleidet und Obermini Leonie hängte ihnen ein Kreuz um. P. Hösl SJ schließlich segnete die Neulinge. Mit dem anschließenden Lied "Tragt in die Welt nun ein Licht" ist eigentlich jeder christliche Dienst gemeint, aber möglichst viele Minis sind für viele, oft ältere, Menschen auch ein Zeichen der Hoffnung: Kirche geht weiter! Und um Hoffnung geht es in der Gemeinde, besonders im Advent.

Jetzt gilt es für die sechs Jungs - um Worte des heiligen Paulus aus der Lesung aufzugreifen - in den neuen Dienst hineinzuwachsen. Um die dort erwähnte Festigkeit zu erreichen, ist regelmäßiger Dienst wichtig, sonst verlernt man das Ministrieren schneller als man es gelernt hat und irgendwann traut man sich auch nicht mehr. Auf der anderen Seite verdient der Dienst unserer Messdiener den Respekt und den Dank der Gemeinde.

Mal sehen welche neuen Minis wir im kommenden Jahr haben werden. Im EKO-Kurs sind nämlich in diesem Jahr überwiegend Mädchen ...