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Neues bei den Nachbarn 

© www.epiphanien.de

Ramona Rohnstock ist neue Pfarrerin in der Epiphaniengemeinde

27. Mai 2018

Am Dreifaltigkeitssonntag, um 14 Uhr wurde die neue Pfarrerin unserer evangelischen Nachbargemeinde Epiphanien durch Superintendent Carsten Bolz und viele Pfarrerinnenkolleginnen und Pfarrerkollegen feierlich in ihr Amt eingeführt. Dort ist sie freilich schon seit Mitte April aktiv.

Pfarrer Christian Zeiske, ein Bayer den es mit seiner Frau schon vor vielen Jahren ins preußische Berlin verschlagen hat, hatte in der Übergangszeit die Gemeinde Epiphanien geleitet, die ganz am Rande unseres Gemeindegebiets liegt. Die neue Pfarrerin heißt Ramona Rohnstock.

Im Gemeindebrief (April/Mai) schrieb sie unter anderem: "Ich freue mich darauf, neue Menschen kennenzulernen und Beziehungen aufzubauen. Bestimmt werde ich eine Menge frischer Impulse bekommen, wenn ich in eine ganz andere Gemeindewelt eintauche."

Am Sonntag, den 27. Mai, am Dreifaltigkeitssonntag ("evangelisch": Trinitatis ...) wurde sie um 14 Uhr von Superintendent Carsten Bolz zusammen mit vielen Amtsbrüdern und -schwestern des Kirchenkreises sowie den Vertretern der Gemeinde feierlich in ihr neues Amt eingeführt. Der Kirchenchor umrahmte die würdige Feier.

Bald nach Beginn des Gottesdienstes ergriff der Superintendent das Wort. Er dankte dem Übergangspfarrer Christian Zeiske, der freilich schon an seiner nächsten Stelle - der evangelischen Lietzenseegemeinde - aushilft. Pfarrer Bolz erinnerte an 1 Kor 3,10-14, wo Paulus sich selbst und andere  "Baumeister" nennt, aber betont: Der Grund auf dem jeder Pfarrer, ja jeder Christ baut und weiterbaut, kann niemand und nichts anderes sein als Jesus Christus selbst.

Die neue Pfarrerin Ramona Rohnstock hielt dann selber die Predigt zu Eph 1,3-14. Dieser sogenannte Epheserhymnus betont den Geheimnischarakter Gottes, der besonders am heutigen Dreifaltigkeitsfest herauskommt. Gott ist und bleibt Geheimnis. Wie langweilig, so die Pfarrerin, wenn man alles wüsste und es keine Geheimnisse gäbe! Freilich - das gab sie zu - ist es für Theologinnen und Theologen besonders schwer Geheimnisse stehen lassen zu müssen und keine Antwort geben zu können! Sie verglich den dreifaltigen Gott mit einer alten Burg, wo man immer neue  Geheimgänge entdeckt. "Gott hat Großes mit uns vor!", so schloss die junge Theologin und freut sich auf eine spannende Zeit mit ihrer Gemeinde.

Im Anschluss an den Gottesdienst gab es Fingerfood, Kaffee und Kuchen im hinteren Raum der Kirche. Man konnte - und musste - lange anstehen, um der neuen Pfarrerin Gottes Segen für ihre Arbeit wünschen zu können.


Auf der Homepage der Epiphaniengemeinde gibt ein Gemeindeportrait in Form eines kurzen Videos einen Überblick über die Gruppen und einen Einblick in das Gemeindeleben.