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Samuel sucht den Superstar! 

Fotos: St. Canisius

Familiengottesdienst, gestaltet von der Jugend KJSTC, Kirchenkaffee und Spiele für Jung und Alt

13. Mai 2018

DSDS oder GNTM sind Abk die jeder (Jüngere) kennt! Es wimmelt nur so von Casting Shows, in denen "Superstars" fast schon fabrikmäßig hergestellt werden - meist allerdings mit nur kurzer Verfallsdauer! Im Alten Testament macht sich der Prophet Samuel auf, um den neuen König von Israel zu salben. In die Vorentscheidung schafften es die Söhne eines gewissen Isai. Nur: Wer schafft es bis ganz nach oben? Und was werden die Kriterien sein?

Der Familiengottesdienst am 6. Sonntag in der Osterzeit wurde von der Jugend maßgeblich mitgestaltet. Vier Jugendliche der Katholischen Jugend St. Canisius (KJSTC), Krystian, Jette, Simon und Hannah, lasen Kyrierufe, Fürbitten und gestalteten das Anspiel der Katechese.

Im AT wurde der Prophet Samuel zur Familie des Isai (Jesse) geschickt. Einer dessen Söhne würde von Gott als neuer König über Israel erwählt werden. Nur welcher? Isai hatte viele Söhne und die musste einer nach dem anderen antanzen.
Den Anfang machte der schöne Eliab - muss ein Regent nicht schön sein? Lebt denn nicht die ganze Yellow Press von schönen Bildern aus dem Königspalast? - Aber Samuel alias Krystina sagte: "Ihn hat Gott nicht erwählt!"
Jetzt kam der coole Abinadab. Das wäre doch mal eine Alternative zum politischen Establishment. Ein Kanzler mit Sonnenbrille - cool! Aber Samuel winkt ab: Njet!
Schließlich kam der starke Schimi mit seinen Hanteln auf die Bühne: durchtrainiert, athletisch, stark! Braucht es nicht gerade in diesen Zeiten starke Führer? Aber auch er fand keine Gnade in den Augen Samuels.
Isai war jetzt mit seinen Söhnen zu Ende. Fehlalarm? Muss Samuel sucht den Superstar abgeblasen werden? Einen Sohn hat Isai allerdings noch. Aber der kann doch unmöglich gemeint sein, oder? Ein Teenager, noch grün hinter den Ohren, der gerade mal gut genug war, die Schafe zu hüten? Samuel pochte auf diese Nachnominierung. Und tatsächlich: Gott sprach zu Samuel: Auf salbe ihn, denn er ist es! Der Knirps hieß übrigens David ...

Simon, Jette, Krystian und Hannah hatten mit knappen Requisiten die Charaktere gut herausgearbeitet. Der Gottesdienst machte großen Spaß, hatte aber dennoch eine ernste Note und eine klare Message: Gott sieht nicht auf das, was vor Augen ist, der HERR aber sieht das Herz (1 Sam 16,7).

Am Ende bat P. Hösl SJ die vier Jugendlichen noch zu einem kurzen Interview. Dort stellten sie ein wenig ihre Arbeit mit den Kindern vor, die ab der Erstkommunion starten kann. Die Konfession spielt keine Rolle. Leider ist die SOFA (Sommerfahrt), das alljährliche Highlight schon ausgebucht. Großer Applaus bekundete den Respekt und Dank der Gemeinde für die Jugend - nicht nur für den heutigen Gottesdienst!

Nach dem Gottesdienst wartete schon P. Kraemer SJ mit seinem schon legendärem Wikingerschach. Aber man konnte auch Boccia/Boule spielen. Oder eine Tasse Kaffee trinken, die das Team vom Canisius Cafe zubereitet hatte.

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