Logo St.Canisius Berlin
WillkommenGemeindeGottesdiensteKirchbauKitaKontakt

Schaukasten 2.0 

Foto: St. Canisius

Medien- und Öffentlichkeitsarbeit auf dem Prüfstand

16. Juni 2018

Die Gemeinde St. Canisius verfügt über zwei Schaukästen: einen gleich gegenüber dem Eingang zur Kirche und einem doppelten am Turm. Wie können die Schaukästen aktuell gehalten werden? Wer kümmert sich um sie? Vorbehaltlich einer endgültigen Lösung starten wir ein Experiment mit der Geschäftsstelle des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) in der Wundstraße.

Die Schaukästen der Gemeinde sind für viele Kirchenbesucher wichtig. Auch Touristen informieren sich so über Gottesdienste und Gemeindebelange. Gleichzeitig stellt sich die Frage: Wer kümmert sich um die Kästen? Wer hängt abgelaufene Plakate ab und setzt neue rein? Bisher haben der Pfarrer oder P. Kraemer SJ eher beiläufig die Glasvitrinen gepflegt, vor allem die Monatsliste der Gottesdienste eingestellt.

Die Bildungs- und Öffentlichkeitsreferentin des KDFB hat sich angeboten, hier zu helfen. Sie will sich um die Hege und Pflege der Schaukästen kümmern. Dazu wurde zunächst einmal eine Grundreinigung vorgenommen - Kasten und Scheiben ordentlich gereinigt. Nach ein paar Tagen sind sie jetzt wieder trocken und es kann losgehen.

Bestückung der Schaukästen
Jedes Wochenende kommen viele Flyer und Plakate aus dem EBO mit der Bitte um Aushang und Auslage. Man kann unmöglich alles berücksichtigen. Unsere Küster legen vieles auf dem Schriftenstand aus, aber auch da ist der Platz beschränkt.

Die Schaukästen wollen informieren, dabei sollen in etwa folgende Richtlinien in absteigender Reihenfolge beachtet werden:

  •     Gemeindebelange haben absoluten Vorrang!
  •     Gottesdienstliche, liturgische, theologische Veranstaltungen
  •    Soziale Einrichtungen wie Caritas oder Diakonie
  •     kulturelle Events, Projekte und Feiern


Selbstverständlich wird Frau Neubrand auch die Flyer des KdFB ein- und anbringen. P. Kraemer soll auch weiter die Möglichkeit haben - auch kurzfristig - auf Veranstaltungen des Forums der Jesuiten hinzuweisen, genauso wie P. Korditschke SJ auf die der KGI. Im Pfarrbüro wird für die KDFB-Frau ein Fach eingerichtet, in das Exemplare aller Flyer und Handzettel gelegt werden können.

Informiert demnächst ein Infoscreen?
Neben den traditionellen Printschaukästen gibt es Überlegungen einen Infoscreen im Fenster der Witzlebenstraße zu installieren. Erste Erkundigungen werden schon eingeholt. Dort sollen in passendem Abstand Veranstaltungsplakate abrollen, ähnlich wie man dies von manchen U-Bahnhöfen her kennt. Neben Hinweisen auf aktuelle Veranstaltungen sowie in der Sauren-Gurken-Zeit könnte man auch Bilder aus unserer Kirche durchlaufen lassen.

Denkfabrik zur Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde
Eine "Denkfabrik" in Sachen Öffentlichkeitsarbeit soll die Kommunikation der Gemeinde auf den Prüfstand stellen, Praxis, Chancen und Herausforderungen ausloten. Dazu gehören - neben Homepage, Pfarrbrief, Plakaten und vielem mehr - auch die Schaukästen. Welche Medien müssen wir verwenden, um unsere Kerngemeinde, welche um neue Leute zu erreichen? Wie versorgen sich unsere älteren Gemeindemitglieder mit Infos und wie kommen wir an die jüngere Generation heran? - Darüber soll die "Denkfabrik" (erste Sitzung: Mittwoch 29.8.2018, 19.30 Uhr) Überlegungen anstellen und dann unseren Gremien gezielte Vorschläge unterbreiten.

Start der Entwicklungsphase im Pastoralen Raum am 5. September
Gleichzeitig ist die Zusammenarbeit des KdFB und der Gemeinde St. Canisius ein erster Versuch im neuen Pastoralen Raum Charlottenburg-Wilmersdorf. Am 5. September 2018 fällt der symbolische Startschuss und die dreijährige Entwicklungsphase beginnt, in der die drei Gemeinden Hl. Geist, St. Karl Borromäus und St. Canisius, aber eben auch zahlreiche kategorialen Stellen wie der KdFB, zu einer gemeinsamen Seelsorgeeinheit zusammenwachsen sollen.