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Gut ins Leben finden 

Foto: St. Canisius

Dorothea, Kara, Jakob und Fritz luden zu ihrer Taufe!

22. Oktober 2018

Taufen sind heute oft Anlass, um eine weit verstreute Familie zu einem Fest zusammenzurufen. Bei Dorotheas, Karas, Jakobs und Fritz? Taufe kamen Gäste neben anderen aus Berlin, Hamburg, Göttingen, Erfurt und sogar Österreich. So unterschiedlich die Herkünfte der Familien oft sind, so unterschiedlich ist auch ihr religiöser Hintergrund. Trotzdem ist ein gemeinsames Feiern möglich ...

Das Fest der Taufe hat heute einen anderen Stellenwert als früher. Damals wurde man ohne viel Aufsehen möglichst schnell nach der Geburt getauft. Oft waren neben den Eltern nur nahe Verwandte und der Pate da. Hintergrund war wohl auch große Angst vor dem "plötzlichen Kindstod" ? allgemein war ja die Medizin bei weitem nicht so weit entwickelt wie heute!

Familien- und Verwandtschaftsfeste feierte man früher an Kirmes oder man traf sich anlässlich des Gräberumganges an Allerheiligen. Heute ist die Taufe für viele ein Grund, eine weit verstreute Familie zusammenzurufen. Manche Gäste kommen aus dem Ausland geflogen und ab und zu bleibt auch mal ein anreisender Pate im Stau stecken. Meist ist eine Taufe eine organisatorische Leistung der Eltern.

Auch in Sachen Religion der Gäste gibt es ein immer breiteres Spektrum. Oft sind sie evangelisch oder konfessionslos. Manchmal ist auch ein Muslim dabei. Der gemeinsame Wunsch, dass die Kinder gut ins Leben hineinfinden, eint alle. Herausforderung für die Liturgie ist eine gemeinsame Feier zu ermöglichen, die allen ein Mitmachen ermöglicht, die aber niemandem  etwas aufdrängt, das er oder sie nicht möchte. In der Religion darf es keinen Zwang geben. Jeder darf überall mitmachen, aber keiner muss.

Wir wünschen Dorothea, Kara, Jakob und Fritz Gottes Segen auf ihren Wegen in ein spannendes Leben!