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Theresas Taufe 

Foto: St. Canisius

Eine konfessionsverbindende Feier in St. Canisius

25. Februar 2018

Ein großes Fest für ein kleines Mädchen: Am Samstag wurde in St. Canisius Theresa getauft. Das kleine Mädchen hatte viele Menschen aus Ost und West bewegt, zu ihrem Fest zu kommen. Zuerst wurde in der Kirche gemeinsam Gottesdienst gefeiert, dann gab es Kaffee im Gemeindesaal.

Theresas Eltern sind eine Wessi-Mama und ein Ossi-Papa. Beide haben viel Verwandtschaft. Und so waren fast 100 Gäste zu Theresas Taufe gekommen. Auch in Sachen Religion unterscheiden sich die beiden Familien. Während die einen aus einer richtig tief katholischen Gegend um Aachen kommen, sind die Verwandten ihres Vaters religionslos. Aber es ist nicht zum ersten Mal, dass sich die Familien treffen. Auch bei der Taufe von Theresas Schwester und natürlich bei der Hochzeit der Eltern gab es ein richtig großes Fest.

Es wird immer häufiger so sein, dass bei Hochzeiten oder Taufen Menschen unterschiedlicher Religion und Konfession aufeinandertreffen. Gebete, die dem einen von Kindheit an vertraut sind, klingen für den anderen völlig bizarr und fremd. Und auf allen Seiten schwingen manchmal Vorurteile mit. Wo der eine "gottlos" gilt, da empfindet der andere "bigott". Wo die einen den Atheismus auf dem Vormarsch sehen, dann wittern die anderen Sektenfänger.

Es ist oft auch nicht leicht bei religionsverschiedenen Menschen eine gemeinsam Sprache zu finden, denn Kirchen-Chinesisch können viele nicht und umgekehrt tut sich die Kirche manchmal auch schwer, die Sprache der Menschen ihrer Zeit zu finden.

Umso wichtiger sind Taufen und konfessionsverbindende Feiern wie am Samstag. Theresa hat solche und solche Menschen angezogen, um gemeinsam mit ihr zu feiern. Wir wünschen Theresa, ihrer Schwester, ihren Eltern, Paten, Verwandten und Freunden Gottes Segen. Sie alle sind in St. Canisius stets herzlich willkommen!