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Gottesdienst mit russischer Note 

Foto: St. Canisius

Vivat zu Gast in St. Canisius

 21. Januar 2019

Der 11 Uhr Gottesdienst am 2. Sonntag im Jahreskreis hatte eine russische Note. Grund war das Vokalensemble Vivat aus St. Petersburg, das für einen Großteil der Musik sorgte. Vier herrliche Stimmen füllten den Kirchenraum. Nach dem Gottesdienst gab es noch eine kleine Zugabe.

Der Beginn war noch klassisch mit Gemeindegesang, aber ab dem Gloria übernahm das russische Vokalensemble Vivat die musikalische Initiative. Sie steuerten insgesamt sechs Lieder zur Messe bei.

Über den Chor kann man in Rezensionen lesen:

Der künstlerische Werdegang des Quartetts begann 1991. Ziel des Ensembles ist, die Tradition der geistlichen Werke Rußlands wieder zu beleben und einem breiten Zuhörerkreis zu vermitteln. Zudem möchte es das Interesse des Publikums auch auf kirchenmusikalische Werke von Komponisten lenken, die in Westeuropa weniger bekannt sind.

Das Ensemble ist eine Vereinigung von Solisten, die in St. Petersburg leben. Sie sind Absolventen des berühmten Konservatoriums und dort inzwischen auch als Dozenten sowie als Solisten an den führenden Theatern tätig. Bei Tourneen in Deutschland und anderen europäischen Ländern wird von Rezensenten insbesondere ihre Stilsicherheit, Homogenität und Nuancierung, verbunden mit beeindruckender Klangfülle, hervorgehoben.

Das Repertoire von "Vivat" umfasst geistliche Werke der orthodoxen Liturgie vom 14. Jahrhundert bis zur Moderne sowie kirchliche und weltliche Musik vom Barock bis hin zu Jazz- und Volksliedern.

Gründer und künstlerischer Leiter ist Victor Stupnev (Bariton), der als Dozent für Chorleitung und Dirigieren an der Pädagogischen Universität in St. Petersburg tätig ist.

Die Künstler sind auch im Dienst der guten Sache unterwegs: Sie unterstützen die Intensivstation für Neugeborene am Städtischen Kinderkrankenhaus "St. Nikolaja Tschudotvorza" in St. Petersburg. Informationen über diese Klinik und die bisher geleistete Hilfe konnte man auch in einem ausliegenden Fotoalbum ersehen. Außerdem gab es CDs des Ensembles zu erwerben.