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Welttag der Kranken in St. Canisius 

Fotos: St. Canisius/Homepage EBO

Beichte, Krankensalbung und anschließend Kaffee und Kuchen

23. Juni 2018

Der Welttag der Kranken wurde am Samstagvormittag,  23. Juni, mit einem Gottesdienst begangen. Es gab die Möglichkeit, das Sakrament der Krankensalbung zu empfangen. Vorher gab es die Gelegenheit zur Beichte, nachher gab es Kaffee und Kuchen im Gemeindesaal.

Luzia Hömberg (Referentin für Krankenhauspastoral) sowie Nikola Banach - ebenfalls aus dem EBO - hatten zu einem Krankengottesdienst nach St. Canisius eingeladen. Beim letzten Mal war man noch in der Kathedrale (wegen Umbau derzeit nur eingeschränkt nutzbar!) und außerdem war der Erzbischof dabei. Dieses Mal feierten Pfarrer Martin Kalinowski (Neukölln) und Ortspfarrer P. Hösl SJ den Gottesdienst. Die Gottesdienstleitung hatte freilich Nikola Banach. Die Lesung trug Luzia Hömberg vor und Marco Heise spielte die Orgel.

Das Evangelium stand in Mt 14: Der Gang Jesu - und Petri! - auf dem Wasser. Solange Petrus seine Augen auf Jesus gerichtet hielt, konnte er auf dem Wasser laufen. Aber als er aus den Augenwinkeln die Sorgenwogen und Problemwellen neben sich sah, begann er unterzugehen. Jesus streckte ihm seine Hand hin und zog in aus dem Strudel.

Das Sakrament der Krankensalbung ist diese entgegengestreckte Hand Jesu für Untergehende heute! Auf der Homepage des Bistums kann man zu diesem Gottesdienst lesen:

"Die Krankensalbung ist eine Stärkung in einer schweren Krankheit. Sie soll die Kranken in ihrer Hoffnung auf Heilung und Versöhnung bestärken und ist ein Sakrament für das Leben! Dieser Gottesdienst und das Sakrament haben etwas sehr Persönliches -  da ist es für manch einen vielleicht hilfreich, ihn nicht in der eigenen Kirche zu feiern, sondern einen anderen geschützten Raum zu haben. Anlass für die Feier ist der Welttag der Kranken, den es seit Februar 1993 auf Initiative von Papst Johannes Paul II gibt. Wegen des wegefreundlicheren Wetters haben wir den Gottesdienst in den Juni verlegt! Als Gottesdienstform ist eine Wort-Gottes-Feier und nicht eine Heilige Messe gewählt worden, um das Sakrament der Krankensalbung hervorzuheben. Nach der Feier sind alle Teilnehmenden herzlich zur persönlichen Begegnung im Pfarrsaal eingeladen!"

Nikola Banach leitete den Gottesdienst. Wie schon in der Karfreitagsliturgie mit einer liturgisch gewandeten Kantorin oder Sr. Regina Stallbaumer S.A. beim Staffelübergabegottesdienst des Jesuitenflüchtlingsdiensts (JRS) sind gerade ungewöhnliche Gottesdienste eine Chance Frauen im liturgischen Gewand zu erleben, flankiert von zwei Pfarrern als "Konzelebranten". Was in evangelischen Gottesdiensten seit Jahren Gang und Gäbe ist, ist auch in katholischen Wortgottesdienstfeiern immer häufiger zu beobachten. Der Grund, warum man dieses Mal auf eine Eucharistiefeier verzichtet hatte, war freilich ein anderer: Im Vordergrund sollte ganz das Sakrament stehen, das die gekommenen Gottesdienstbesucher sehr andächtig und ehrfürchtig annahmen.

Inzwischen hatten im Gemeindesaal Danièle Branacik und weitere Freiwillige eine tolle Kaffee- und Kuchentafel aufgebaut, denn der Mensch lebt nicht nur vom Wort allein: Geselligkeit, Austausch und eine gute Tasse Kaffee nebst Kuchen sind genauso wichtig für Körper und Geist.