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St. Canisius 1955 - Aussenansicht

1955 - Aussenansicht

St. Canisius 1955 - Innenansicht

1955 - Innenansicht

St. Canisius 1965 - Innenansicht

1965 - Innenansicht

St. Canisius 1995 - Der Brand

1995 - Der Brand

St. Canisius 2002 - Aussenansicht

2002 - Aussenansicht

Geschichte der Gemeinde St. Canisius 

1.11.1921 - Gründung der Gemeinde St. Canisius
Auf Drängen des Pfarrers der Charlottenburger Gemeinde Herz-Jesu, Alt Lietzow 3, des späteren Domprobstes Bernhard Lichtenberg, wurde die Kuratie St. Canisius gegründet und die Leitung den Jesuiten anvertraut.

Erster Pfarrer war P. Rembert Richard SJ. Es wurde ehemaliges Holzwerkstattgebäude an der Witzlebenstr. 27-29 erworben. Dieses wurde 1924 umgebaut und in den oberen Stockwerken das Gymnasium am Lietzensee (nach dem Krieg im Tiergarten als Canisisuskolleg weitergeführt) eingerichtet und in den unteren Geschossen eine einfache Kapelle für die Gemeinde. Der Kirchraum besaß 400 Sitzplätze, es konnten bis zu 1000 Menschen stehend am Gottesdienst teilnehmen.

16.12.1943 - Zerstörung der kirchlichen Räume durch Bomben
Seit 1940 hatte P. Paul Gocke SJ den ersten Kuratus abgelöst, er mußte jetzt mit der Gemeinde die Zerstörung des Wohngebiets und der Kapelle erleben.

Während nach dem Krieg bis 1955 die Gottesdienste in einem Saal des katholischen Frauenbundhauses an der Wundtstraße stattfanden, bemühte sich P. Gocke und die Gemeinde um einen Neubau.

20.3.1955 - Einweihung der ersten Pfarrkirche St. Canisius
Das hohe und auffallende Kirchengebäude wurde vom Architekten Reinhard Hofbauer geplant. Weit gespannte Parabelbögen, ein stark erhöhter Altarraum, ein großes Bild des Gekreuzigten von Gerhard Schreiter (1909-1974) und eine Bankreihung für 400 Sitzplätze gaben dem Kirchenraum ein unverwechselbares Aussehen.

Zwischen 1961 und 1965 mußte die Kirche aus baulichen Gründen geschlossen werden und wurde gründlich renoviert. Eine große Orgel von Klais und ein gut geführter Chor brachten viele Höhepunkte für die Kirchenmusik. Nach dem Bau der Mauer war bis zur Wende 1989 St. Canisius die zentrale Kirche für die Westberliner Katholiken, besonders mit der jährlichen Fronleichnamsprozession am Lietzensee.

30.4.1995 - Zerstörung der Kirche durch einen Großbrand
Durch leichtfertiges Zündeln von Jugendlichen an einem Lüftungsgitter gerät das ganze Gewölbe in einen Schwelbrand. Rauch erfüllte die Kirche bis nach Öffnen der kupfernen Dachhaut ein Flammdurchschlag die Feuerwehr zum Rückzug und Aufgabe des Kirchenraumes zwang. Die Kirche brannte vollständig nieder.

Erzbischof Sterzinsky und die Gemeinde unter Pfarrer Husmann bemühten sich mit der Brandschadenversicherung die Kirche so schnell wie möglich wiederaufzubauen. Aber nach einem Realisierungswettbewerb scheiterten die Verhandlungen für den favorisierten Entwurf. 1998 begann eine neue Phase mit Pfarrer P. Giesener und Herrn Prof. Alois Peitz, ehemaliger Diözesanarchitekt des Bistums Trier. Die dritten Preisträger, die Architekten Büttner, Neumann, Braun, stellten einen gänzlich neuen Entwurf der Gemeinde vor und erhielten 1999 den Auftrag, die Kirche zu errichten. Der Grundstein wurde am 12. Mai 2000 unter großer Anteilnahme der Bevölkerung gelegt.

28.6.2002 - Kirchweihe des Neubaus durch Kardinal Georg Sterzinsky

01.04.2006 - St.Canisius wird Pfarrei
St. Canisius bislang vermögensrechtlich selbständige Kuratie wird eine Pfarrei (Dekret des Erzbischofs von Berlin vom 23.3.2006).

Mehr zu den Jesuiten finden Sie im Internet unter http://www.jesuiten.org