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Gesamtgebäude 

Die Außenansicht von St. Canisius ist sehr heller Sichtbeton, scharfkantig und sehr glatt, unterbrochen durch einige wenige große Glasfassaden, schmale längliche Fenster, die mittige hölzerne Pforte und die in die Außenkirche hineinragende, ebenfalls hölzerne Marienkapelle. Doch die Außenwände sind nicht nur hell, glatt und gleichmäßig in der Farbe, sondern sie haben eine Struktur optischer Rhythmisierung. Zum einen gliedern waagerechte Arbeitsfugen den Bau, zum anderen wurden längliche Vertiefungen um die regelmäßig angeordneten Ankerkonen der Schalung eingelassen. Sie bilden kleine Kreuze, die teilweise mit Metallplättchen überdeckt wurden, genau so wie die runden Konenlöcher. Das war eine Idee der New Yorker Künstlerin Joan Waltemath, die dadurch der Betonfassade je nach den Lichtverhältnissen eine schöne Lebendigkeit verlieh. Dieses künstlerische Konzept der Außengestaltung der Sichtbetonwände entspricht dem immer wieder in den Gremien der Kirchengemeinde geäußerten Wunsch, die Betonfassade Kirche anziehend, ansehnlich zu gestalten.

An der Nordseite des Gebäudes liegen die Sakristei, das Beichtzimmer und ein Gruppenraum für Unterricht und Betreuung von Kindern während der Gottesdienste. Im linken, nördlichen Gebäudeteil der Kirche befinden sich, was zunächst gar nicht auffällt, vier Stockwerke. Sie sind auch von aussen durch zwei Treppenhäuser und mit einem Aufzug zugänglich: Im 1. Stockwerk gibt es Lagerräume für kirchliche Gewänder und Ministrantenkleidung, sowie Toiletten und Garderoben. Im 2. Stockwerk sind zwei große Räume (50 und 80 qm) für Gruppen und die Gemeindearbeit. Im 3. Stockwerk befinden sich ein Stuhllager und die Einrichtungen der Haustechnik. Vom 4. Stockwerk läßt sich ein Teil des Daches als Terasse betreten, und eine kleine Treppe führt dort zu einem Ausblickpunkt zum Lietzensee. Die Hauptfläche des Daches ist als extensives Gründach ausgebildet.

Am Beginn des großen Kirchplatzes an der Witzlebenstraße steht der schlichte Glockenturm, 32  m hoch. In der mit Lärchenholz verkleideten Glockenstube erklingen vier Glocken, die bereits  1955 nach St. Canisius kamen.