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Glocken von St. Canisius 

Die vier Bronzeglocken von St. Canisius wurden am 16. Oktober 1955 geweiht und in den ersten Glockenturm der St. Canisiuskirche eingehängt. Die Glocken hingen im Turm gut zu sehen. Nach dem Brand der Kirche im Jahre 1995 wurden die Glocken vor der Sprengung des Turmes abgehängt und in ein Lager außerhalb von Berlin gebracht.

Am 18. April 2002 kehrten sie wieder zurück und eine Woche später wurde das Stahlgerüst mit den Glocken in der holzverkleideten Glockenstube auf den Betonschaft aufgesetzt.

Die Glocken von St. Canisius wurden 1955 in der Glockengießerei Feldmann und Marschel in Münster gegossen. Sie tragen folgende Inschriften:

  • Jesu Christe, Rex gloriae, veni cum pace
    (Jesus Christus, König der Herrlichkeit, komm mit Deinem Frieden)
    Nominalton: d'
    Diese größte Glocke hat einen größten Durchmesser von 135 cm und wiegt 1.500 kg.
  • Sancta Maria, Regina mundi, esto nobis praesidium
    (Heilige Maria, Königin des Alls, sei du unser Schutz)
    Nominalton: e'
    Diese Glocke hat einen Durchmesser von 119 cm und wiegt 1.000 kg.
  • Sancte Petre Canisi, confirma credentes, voca labentes
    (Heiliger Petrus Canisius, stärke die Glaubenden, rufe die Fallenden)
    Nominalton: fis'
    Diese Glocke hat einen Durchmesser von 105 cm und wiegt 700 kg.
  • Sancte Joseph, morientes juva et nobis coronam implora
    (Heiliger Josef, hilf den Sterbenden und erfleh uns den Siegeskranz)
    Nominalton: a'
    Diese Glocke hat einen Durchmesser von 86 cm und wiegt 370 kg.

Die Statik des Turms wurde von der GSE Ingenieurgesellschaft mbH Saar, Enseleit und Partner in Berlin nach dem Entwurf der Architekten Büttner, Neumann, Braun entwickelt. Die hierfür  besonderen dynamischen Berechnungen für das Schwingungsverhalten des Glockenturms erstellten Dr. Ing. Th. Richter und Dipl.- Ing. S. Appelius von GuD Geotechnik und Dynamik Consult GmbH, Berlin.

Bei der Planung und Ausführung hat der Glockenbausachverständige für das Erzbistum Berlin  Dipl.-Phys. Andreas Philipp aus Freiburg i.Br. beraten.
Die Stahlbetonarbeiten führte die Firma HIB Brandenburg, das obere Stahlgerüst die Firma Züblin Stahlbau in Hosena, die Holzarbeiten die Firma Holzbau Sauer aus Dingelstädt und die Läutetechnik mittels Wanderfeld-Linearmotoren die Firma Wolfgang Schmidt aus Berlin aus.