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Altar, Tabernakel, Taufschale 

Die liturgischen Orte zur Feier der Gottesdienste sind nicht kompakt angeordnet, sondern im Kirchenraum verteilt.

Um den festen Altar aus hellem, gelb-rötlichem Metzer Kalkstein vor der hohen Wand wird durch eine kreisförmige Erhöhung des Mosaiksteinbodens ein weiter Kreisbereich vor den Versammelten frei gehalten. Der feste, große Altarstein erinnert an einen Felsen. Christus ist der Fels. "Kommt zu ihm, dem lebendigen Stein, der von Menschen verworfen, aber von Gott auserwählt und geehrt worden ist." 1 Petr. 2,4

Links fällt aus einem nach oben offenen Zylinder Licht um die Kalksteinstele mit dem goldenen Tabernakel. Hier wird die Eucharistie, das Brot als Leib des Herrn, zur Verehrung und Anbetung und für die Krankenkommunion aufbewahrt. In der Nähe des Tabernakels ist eine helle Tür, die zum Beichtzimmer führt.

Vor der Wasserwand, die man rechts durch das hohe Fenster sehen kann, steht auf einer kleineren Kalksteinstele eine metallene Schale für die Taufe. Nah beim Eingang steht ein vierter Steinblock, auf dem eine kostbare Ausgabe der Heiligen Schrift ausliegt.

So erinnern diese von dem Trierer Bildhauer Guy Charlier entworfenen und ausgebildeten Steinskulpturen an die Grundmysterien der Christen: Die Taufe, das in der Schrift bewahrte Wort Gottes und die Eucharistie. Seitlich vor dem Fenster befinden sich die Sitze für den Priester und für die begleitenden Dienste, die Lektoren, Kommunionhelfer und Ministranten.

Die Taufschale und die Kerzenleuchter, der Ambo, die Bänke und die Weihwasserbecken am Eingang wurden von dem Schweizer Bildhauer Jo Achermann gestaltet, der seit einigen Jahren mit seiner Familie in der Gemeinde St. Canisius wohnt.